Grußwort unseres Oberbürgermeisters
Liebe Besucherinnen und Besucher, verehrte Neugierige,
es klingt vielleicht etwas komisch, aber die Nacht der kreativen Köpfe wird volljährig – erwachsen ist sie schon lange. Die 18. Auflage dieser Nacht, die uns staunen lässt, lädt ein zu einer weiteren Neugier-Tour durch Institutionen, Unternehmen, Universitäten, Labore, Depots, Schulen. Über all dort – und an vielen weiteren Stellen in unserer Stadt – wird an Lösungen für Morgen getüftelt, wird das Heute ausgelotet und dazu das Gestern analysiert.
Die Welt ist im stetigen Wandel. Das erfahren wir täglich aus dem großen Erdenrund und dem Universum. Doch nicht nur dort, auch unsere vermeintlich kleine Scholle Lausitz, unsere Region mit dem Ankerplatz Cottbus/Chóśebuz ist im Auf- und Umbruch. Wir können das so hinnehmen, wir können uns dem verzagt oder mutig stellen, und vor allen Dingen können wir unsere Geschicke selbst gestalten. Wie das funktionieren kann, zeigen die Beteiligten an der Nacht der kreativen Köpfe.
Diese Nacht soll ein Mutmacher sein: Es muss uns gelingen, Angst in Neugier zu verwandeln, Bedenken in Tatkraft zu überführen, Zweifel durch Gespräche und Argumente ausräumen. Nur dann kommen wir voran, und am besten helfen dabei Ideen und Lösungen, die in den Instituten und Unternehmen, in den Handwerksbetrieben oder schon in den Schulen unserer Stadt geboren werden. Umso glücklicher bin ich, dass sich ein Verbund von Ludwig-Leichhardt-Gymnasium und anderen Schulen zur Nacht der kreativen Köpfe vorstellt. Denn diese jungen Leute brauchen wir in jedem Fall, weil sie selber ihre Zukunft gestalten sollen und können, ja: müssen.
Viele Menschen sind der Veränderungen müde. Was jedoch nicht bedeutet, dass man diese Veränderungen damit loswird. Sie passieren auch ohne unser Zutun. Besser ist es jedoch, wenn wir die Prozesse gestalten und die dafür nötigen Ideen entwickeln, Produkte und Angebote kreieren und Jobs sichern bzw. schaffen.
Das Jahresthema „Energie und Wandel“ liegt uns nahe – als Energieregion samt der Kompetenz der Beschäftigten der Branche und als Region energievoller Menschen, die anpacken. An den 20 Stationen wird sich das zeigen. Es sind traditionsreiche Cottbuser Unternehmen und Institutionen, manchmal unter neuem Namen, aber nicht weniger spannend. Das zeugt von Beständigkeit und Solidität.
Den Besucherinnen und Besuchern – darunter hoffentlich viele kleine Nachtschwärmer und Abenteurer – bietet sich eine Entdeckungsreise, die bleibende und inspirierende Eindrücke garantiert.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die die „Nacht der kreativen Köpfe“ unterstützen, sei es mit einer Station, sei es als Fahrer eines Shuttlebusses, sei es als Standbetreuerin zu früherer oder später Stunde, sei es als neu- und wissbegieriger Besucher und Besucherin. Mögen alle Spaß und Freude haben.
Ihr
Tobias Schick
Oberbürgermeister der Stadt Cottbus/Chóśebuz